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Buchvorstellungen zu den Veranstaltungen
Björn Kuhligk, "Von der Oberfläche der Erde", vorgestellt von Jan
Literatur in Gedichtform.
Poetik.
Wenige Zeilen, die oft mehr aussagen und zum Denken anregen, als ein noch so langer Roman.
Björn Kuhligk hat ein ganzes Buch mit ihnen gefüllt und das – alle, denen Struktur- und Formanalysen von Goethe-Gedichten im Deutsch-Unterricht schon zu schaffen machen, seien gewarnt - ohne einen einzigen Reim! Auch die kontinuierliche Verwendung von Satzzeichen scheint der rücksichtslose Poet kategorisch abzulehnen. Was dabei heraus kommt ist aber keineswegs ein undurchschaubares Kuddelmuddel, im Gegenteil, seine äußerst zeitgenössische,
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Roman Graf, Herr Blanc (Buchvorstellung von Nadia)

Sein Name ist Blanc: Anton Blanc. In vielen kleinen episodenartigen Ausschnitten nimmt er uns mit auf eine Reise durch sein Leben. Er nimmt uns mit auf eine Reise durch sein Leben, in welchem Heike, seine große Liebe, die Hauptrolle spielt. Heike, eine aus gutem Hause stammende Künstlerin, welche Herr Blanc während seines Studiums in Cambridge kennengelernt hat. 

 

 

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Yadé Kara: "Selam Berlin" ( Buchvorstellung von Fabian)

Am 9. November 1989 geht eine Nachricht um die Welt: Die Mauer ist gefallen. Die Grenzen offen, aus zwei Deutschlands wird eins, Berlin die gemeinsame Hauptstadt. Auch in einem Istanbuler Wohnzimmer, in dem der Familie Kazan, flimmert diese Mitteilung über den Bildschirm – und zieht Folgen nach sich. Vor allem für Hasan. Hasan ist 19 und lebt mit seiner Mutter und seinem Bruder in Istanbul, ist jedoch in Berlin geboren und kennt diese Stadt so gut wie seine Handfläche, oder so dachte er. Mit 13 ist er mit seiner Familie zurück in die Türkei gezogen und ging auf eine deutsche Schule. Nur sein Vater, sein Baba, ist in Berlin geblieben und führt mit seinem besten Freund und Cousin ein Reisebüro. Die Kazans pendeln. Berlin – Istanbul, Istanbul – Berlin.

Doch dann kommt die Wende und Hasan packt die Aufbruchsstimmung: Das neue Berlin! Er will es sehen, er will es fühlen. Er will dabei sein.

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Yadé Kara : „Cafe Cyprus“ ( Buchvorstellung von Jan)

 „SO WHAT?“

Soo, wer sich jetzt fragt, warum ich die Vorstellung des Romans ausgerechnet mit einem englischen Ausschrei der Gleichgültigkeit beginnen muss, den möchte ich zuallererst mit folgender Gegenfrage konfrontieren: Wieso muss sich geschriebenes Gut immer an konventionelle (meiner Meinung nach schon längst überholte) Maßstäbe halten? Wieso nicht davon lösen, etwas Neues ausprobieren? Und Zack, da wären wir beim Thema.

Wenn Yadé Kara mit ihrem Roman „Cafe Cyprus“ eines klarstellt, dann, dass literarische Sprache durchaus dem Zeitgeist entsprechen kann, dass freies, von Vorgaben gelöstes und kreatives Schreiben, alles andere als leserfeindlich ist, und dass Bücher, so wenig lebendig sie uns auch manchmal erscheinen mögen, einen definitiv fesseln können...

 

 

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