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Nach dem neuerlichen großen Erfolg von poetry on the road 2008 in Bremen, hat Jamilah, Schülerin am Kippenberg-Gymnasium und Mitarbeiterin bei workshop literatur e.V. die Festivalleiterin Regina Dyck im Juni interviewt. Jamilah: Das Poesiefestival poetry on the road gab es in diesem Jahr nun schon zum 9. Mal? Waren Sie von Anfang an dabei?
R. Dyck: Ja, ich bin die Mitinitiatorin von poetry on the road und leite das Festival von Beginn an. Jamilah:Was genau sind Ihre Aufgaben bei „Poetry on the road"? |
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Nadia de Vries, Fabian Othmerding und Vanessa Guinan-Bank von workshop literatur e.V. führten am 9.2. 2010 in der Villa Ichon ein Interview mit der Geschäftsführerin vom Bremer Literaturkontor Angelika Sinn. Frau Sinn, könnten Sie zu Anfang kurz erklären, wofür das Bremer Literaturkontor steht?
Das Bremer Literaturkontor ist sowohl Anlauf- als auch Beratungsstelle für Bremer Autorinnen und Autoren sowie alle, die am literarischen Leben Bremens interessiert sind. Wir sind zuständig für die Literatur in Bremen und umzu und haben es uns zur Aufgabe gemacht, Bremer Autorinnen und Autoren zu beraten, zu fördern und demnach auch Projekte für sie zu initiieren und Lesungen zu veranstalten. Das Bremer Literaturkontor arbeitet also mit der Basis.
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Von Marika Gonther, Fabian Othmerding, Jan
Goebel und Vanessa Guinan-Bank
Sie sind ja die
Gründerin des Literaturfestivals für grenzüberschreitende Literatur „Globale“
und damit auch Partnerin von Workshop Literatur. Uns würde nun interessieren,
wie Sie überhaupt zu dem Thema des Festivals gekommen sind, was der Auslöser
für die Gründung war?
Ich muss sagen, dass ich nicht die eigentliche Gründerin von
der „Globale“ bin. Die ursprüngliche Idee stammt von Frau Cerna, Radio Bremen.
Frau Cerna ist noch immer meine Co-Festivalleiterin.
2007, im allerersten Jahr, war ich so eine
Kooperationspartnerin der "Globale", wie Euer „Workshop Literatur“ es heute ist. Damals war
es auch noch kein richtig großes Festival, sondern ein Abend mit drei Autoren,
eine Art Pilotveranstaltung. Im zweiten Jahr habe ich die Festivalleitung dann zusammen
mit Libuse Cerna übernommen.
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Hallo Heike, schön,
dass du Zeit für uns hast. Wir von "workshop literatur" sind ja heute hier, um
ein bisschen mehr über das „Virtuelle Literaturhaus“, dich und deinen Job zu
erfahren.
Was kann man sich denn
eigentlich unter einem „virtuellen“ Literaturhaus vorstellen, ist es eine Art
Internetbibliothek oder ein Treffpunkt für bestimmte Menschen?
Heike Müller gießt uns Wasser ein, bietet uns Kekse an und
beantwortet mit einem freundlichen, offenen Lächeln unsere erste Frage.
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Der stellvertretende Direktor der Stadtbibliothek Bremen und
Mitorganisator rund um den Bremer Literaturpreis Erwin Miedtke stellt sich den
Fragen der beiden Schülerinnen Ina und Jamilah von workshop literatur e.V.
Ina und Jamilah:
Wir haben in unseren Workshops jetzt schon einige Förderpreisträger
kennengelernt. Wie wird man eigentlich Förderpreisträger des Bremer
Literaturpreises?
Miedtke: Bis zur Entscheidung der
Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung, wer den Bremer Literaturpreis und den
Förderpreis bekommt, dauert es ein gutes Jahr. In diesem einen Jahr lesen 7
Jurymitglieder 30 bis 40 Bücher.
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