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Willkommen auf unserer Website "Literatur baut Brücken"!

Einem Autor begegnen, ihm Fragen stellen und unter seiner Anleitung selbst kreativ schreiben! Ein Angebot von"Literatur baut Brücken" für junge Leser und kreativ Schreibende zwischen 15 und 20 Jahren in Bremen. Unsere Website informiert alle, die Literatur lieben und produzieren über unsere Aktivitäten, Veranstaltungen und Projekte, stellt in Schülerinterviews Autoren und Partner vor und lädt ein zum Stöbern auf unseren Textseiten mit Gedichten, kurzen Erzählungen und Romanauszügen. Viel Spaß dabei!

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Der Deutsche Literaturfonds zeichnet unser Projekt mit Fördergeldern aus
Unser Literaturprojekt wird ab Januar 2012 vom Deutschen Literaturfonds gefördert! Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung! 

 

 
Unsere nächsten Veranstaltungen und Aktivitäten

1Redaktionstreffen Dez.2011.jpg

Veranstaltungen mit Joachim Meyerhoff, Förderpreisträger zum Bremer Literaturpreis 2012 am  24.1. 2012 (Lesung in der ÖVB) und 25.1.2012  (Workshops)

 

 

Dieses Mal werden Schülerinnen und Schüler vom SZ an der Kurt-Schumacher-Allee und vom Kippenberg-Gymnasium dabei sein.

 

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Interview mit Joachim Meyerhoff

IMG_9179.JPGDas Interview mit Joachim Meyerhoff führten Lisa Urlbauer, Whitney Omafodezi, Lea Wulf und Racine van der Sloot am 25.1.2012 im Wallsaal der Zentralbibliothek.

Erst einmal herzlichen Glückwunsch zum Bremer Förderpreis! Es ist wahrscheinlich total schön für Sie, dass Ihr Debütroman so eingeschlagen hat. Haben Sie sich denn beim Schreiben vorstellen können, dass ihr Roman Preise bekommen wird oder war der Erfolg sehr überraschend für Sie?

IMG_9177.JPGAlso an Preise habe ich beim Schreiben niemals gedacht. Ich habe natürlich gehofft, dass es sich ganz gut verkauft, aber habe nie damit gerechnet, einen Preis zu gewinnen.
Ich habe vorher noch einen anderen Preis gewonnen, den Franz Tumler Preis in Südtirol. Das war völlig absurd, ich hatte noch nie von diesem Franz Tumler gehört und musste dann nach Südtirol in einen ganz kleinen Ort fahren. Nein, mit Preisen habe ich überhaupt nicht gerechtet.

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Workshop mit J.Meyerhoff am 25.1.2012: Das Erfinden - ein archäologisches Instrument (Lea, Racine)

IMG_9188.JPG"Nehmt die Möglichkeit des Erfindens als eine Art phantasievollen Spickzettel“

Dass er schauspielerische Erfahrungen hat, macht sich sofort bemerkbar. Kaum öffnet Joachim Meyerhoff den Mund, hört man ihm automatisch gebannt zu. Seine offene Gestik, seine ausdrucksvolle Mimik, all das lässt auch die SchülerInnen der KSA an seinen Lippen kleben. Nach einer Begrüßung durch Ursel Bäumer, die erst den Autor und dann die Arbeit von workshop literatur kurz vorstellt, IMG_9157.JPG

beginnt Joachim Meyerhoff sogleich zu erzählen, was Autobiografie, die in seinem Debütroman eine wichtige Rolle spielt, für ihn persönlich eigentlich ist: „Das autobiografische Schreiben kann man auch als subjektive Wahrheit beschreiben. Im positiven Sinne lässt sie sich als Fiktion, im negativen als Lüge darstellen. So oder so stecken in jedem autobiografischen Text Erfindungen." IMG_9183.JPGUnd auf diesen, mit Erfindungen vermischten, Erinnerungen baut seine Schreibaufgabe für die SchülerInnen auf.

 

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Ergebnisse aus den Workshops mit Joachim Meyerhoff am 25.1.2012

Mehr Texte gibt es hier !

Bremsen quietschen...

Bremsen quietschen und unser Auto hält ruckartig. Meine Schwester flucht. „Was ist los?", frage ich, denn ich kann die Ursache für den Stau nicht erkennen. „Da vorne ist ein Unfall, glaub ich", antwortet meine Schwester mit gerunzelter Stirn. „Ich denke, ich sehe mal nach und schau, ob ich helfen kann." Sie ist Hebamme, falls es Verletzte gibt wird sie also zumindest erste Hilfe leisten können. Sie steigt aus und knallt die Autotür hinter sich zu, ich bleibe allein zurück und weiß nicht so recht, was ich machen soll.

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Lesung mit Joachim Meyerhoff am 24.1.2012: "War das jetzt zu kurz?" (Lea, Racine)

IMG_3988.jpgNachdem sich das Gemurmel der SchülerInnen des Kippenberg Gymnasiums und des Schulzentrums an der Kurt- Schumacher-Allee gelegt hat, werden diese zunächst von Herrn Müller-Hübner von der Öffentlichen Versicherung Bremen begrüßt. Die ÖVB, in deren Räumen die Veranstaltung stattfindet, stiftet seit Jahren den mit 6000 Euro dotierten Förderpreis zum Bremer Literaturpreis.
„Könnt ihr mich hören?", sind die ersten Worte des bodenständig und sympathisch wirkenden Förderpreisträgers Joachim Meyerhoff, auf den sich jetzt gespannt die Augen der SchülerInnen richten. Er spricht mit rauer deutlicher Stimme, so dass auch alle in den letzten Reihen ihn verstehen können. „Es geht um die Zeit, als ich 17 war", beginnt Meyerhoff.

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Sonstiges: Feierliche Preisverleihung in der Oberen Rathaushalle am 26.1.2012

Verleihung des Bremer Literaturpreises am 26. Januar 2012 an Marlene Streeruwitz (Hauptpreis) und Joachim Meyerhoff (Förderpreis)

Bremer Literaturpreis 2012.JPGMit herzlichen und einstimmenden Begrüßungsworten lud Carmen Emigholz zur 58. Verleihung des Bremer Literaturpreises ein. Die Staatsrätin für Kultur betonte während ihrer Eröffnungsrede im vollbesetzen Oberen Rathaussaal nochmals die herausragende Bedeutung des Bremer Literaturpreises, der als wichtiger Beitrag zur Auseinandersetzung mit deutschsprachiger Gegenwartsliteratur zu sehen sei.

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Porträt: Joachim Meyerhoff, Förderpreisträger zum Bremer Literaturpreis 2012

Meyerhoff hf.jpgDen mit 6.000 Euro dotierten Förderpreis zum Bremer Literaturpreis 2012 erhält Joachim Meyerhoff für seinen 2011 bei Kiepenheuer & Witsch erschienenen Roman „Alle Toten fliegen hoch. Amerika". Der Förderpreis wird seit 2005 von der ÖVB - Öffentlichen Versicherung Bremen finanziert. Die Jury begründet die Vergabe: „Der Förderpreis zum Bremer Literaturpreis geht an Joachim Meyerhoff für seinen Roman „Alle Toten fliegen hoch. Amerika", der mit großem Witz von den Abenteuern eines deutschen Austauschschülers in der amerikanischen Provinz erzählt - und es schafft, das komische Ungeschick der Jugend und die Trauer des Helden um seinen toten Bruder miteinander zu verschmelzen."

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Buchvorstellung: Alle Toten fliegen hoch- Amerika (Lisa)

Seit 2007 erzählt der Schauspieler Joachim Meyerhoff auf der Bühne des Wiener Burgtheaters mit großem Publikumserfolg sein Leben. Mittlerweile geht Meyerhoff mit seinem auf sechs Teile gewachsenen Programm sogar auf Tournee. Die ersten beiden Teile, deren Herzstück der USA-Aufenthalt als Austauschschüler Mitte der 1980er-Jahre bildet, hat Meyerhoff nun in seinem Roman "Alle Toten fliegen hoch- Amerika" aufgeschrieben.

Mit achtzehn ging ich für ein Jahr nach Amerika", lautet der erste Satz des 2011 bei Kiepenheuer & Witsch erschienenen Debütromans von Joachim Meyerhoff. „Noch heute erzähle ich oft, dass es ein Basketballstipendium war, aber das stimmt nicht. Meine Großeltern haben den Austausch bezahlt."

Joachim Meyerhoff erzählt in seinem autobiografischen Roman, wie er, der 18jährige Arztsohn aus Schleswig, - der Vater war Chef der Psychiatrie -, davon träumt, Mitte der 1980er Jahre die Provinzstadt Schleswig zu verlassen und als Austauschschüler in die weite Welt nach Amerika zu gehen.

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