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Workshops mit Michael Wildenhain am 3. September 2010
Michael Wildenhain wird im Wallsaal der Zentralbibliothek zwei Workshops für OberstufenschülerInnen Bremens geben. Workshop 1: 10.00 Uhr- 11.30 Uhr /Workshop 2 11.45 Uhr- 13.15 Uhr.
Interessierte Kurse und LehrerInnen können sich ab sofort
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anmelden
(Mehr zum Autor und seinen Texten nach den Sommerferien auf dieser Seite)
Lesung und Workshops mit Nino Haratschwili in Kooperation mit der "Globale - Festival für grenzüberschreitende Literatur"!
Die Adalbert von Chamisso Förderpreisträgerin 2010, Nino Haratischwili, wird zusammen mit einer Schauspielerin am 27. 10. aus ihrem Theaterstück "Georgia" lesen und am 28. 10. 2010 zwei Literaturworkshops mit Schülerinnen und Schülern vom SZ Walle geben.
Den Buchtipp gibt es von Nadia. Nachzulesen unter: Buchtipps der Redaktion!
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Gemeinsam mit dem bekannten und beliebten Literaturfestival „Poetry
on the Road“ kommt nicht nur der Sommer nach Bremen, sondern auch Björn
Kuhligk, der auf Einladung von workshop literatur e.V. zwei Literaturworkshops mit
Oberstufenschülern des Beluga College und SZ Obervieland gibt.
Bei dem ersten Workshop ab 10 Uhr verbreitet der junge
Lyriker aus Berlin eine lockere und freundliche Stimmung, so dass die
SchülerInnen des Beluga College von Anfang an interessiert lauschen.
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Mit etwas Verspätung beginnt um kurz vor zwölf der zweite
Workshop mit Björn Kuhligk, dieses Mal mit Schülerinnen und Schülern eines 11. Jahrgangs des Gymnasiums Obervieland. Nachdem der Autor sich mit den Worten „Mein Name ist Björn“ vorstellt, ist der Knoten
geplatzt, und er erklärt den interessierten Schülern und Schülerinnen einige
grundlegende Aspekte über Lyrik.
Dabei orientiert sich der Autor an einem 7-Punkte Schema,
das seiner Ansicht nach für jedes Gedicht essenziell ist:
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Liebe ist...
Du kannst mir glauben, Gefühle kommen und sie verschwinden.
Deswegen darfst du Liebe auch nicht suchen, sondern finden.
Du musst hoffen, dass sie kommt und dich umhüllt wie ein Schleier.
Und dann kommt auch der Kuss und du fühlst dich freíer.
Du musst hoffen, dass sie kommt, da bleibt und nie alt wird
Dann weißt du, dass dein Leben warm bleibt und nie kalt wird.
Du musst hoffen, dass sie kommt, sie ist bei dir und gibt dir Kraft.
Du genießt, dass sie da ist und hast dazu noch mehr Macht.
Du musst hoffen, dass sie kommt, sie bricht nicht entzwei.
Es ist schön mit ihr ein Leben lang, doch ein Leben geht vorbei.
Liebe kommt und Liebe droht zu gehen
Trotzdem wird sie in deinem Leben immer oben stehen.
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Dass man für Facettenreichtum nicht unbedingt viele Autoren benötigt,
zeigten am Morgen des 7. Junis die Lyriker Eugene Ostahevsky, Daniela Danz,
Jürg Halter, John F. Deane und Ulrike Almut Sandig, die bei ihrem Auftritt in der
Aula des Kippenberg-Gymnasiums auf fünf erkrankte Kollegen wie z.B. den
Schriftsteller Michael Augustin verzichten mussten. Nichts desto
trotz wurde den Schülern und
Schülerinnen des Hamburger-, Hermann-Böse-, und Kippenberg-Gymnasiums eine
unterhaltsame Veranstaltung geboten, welche sowohl die Elemente Rap, als auch
Slam und Performance sowie klassische Lyrik enthielt.
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Ein Mann, viele Preise, und das in jungen Jahren. Björn Kuhligk
erregt in der Welt der Literatur schon seit längerem Aufmerksamkeit und somit
auch bei uns. Wir haben den Dichter, Autor und Buchhändler noch mal genauer
befragt, zu der Liebe zur Literatur, seinem Stil, Intentionen, Arbeitsweisen
und vor allem seinem baldigen Auftritt beim internationalen Literaturfestival
„poetry on the road“. Björn Kuhligk, ein Lyriker der ganz besonderen Sorte, im
Gespräch:
Herr Kuhligk,
im Hinblick auf Ihre Biografie ist auffällig, dass sie schon sehr früh mit
Preisen ausgezeichnet wurden. Wann hat Ihre Liebe zur Literatur begonnen, und
haben Sie gleich angefangen, sich mit lyrischen Texten auseinanderzusetzen?
Ich habe so im Alter von 15 oder 16 das erste Mal Gedichte
geschrieben, wie es wahrscheinlich jeder zweite oder dritte Jugendliche tut. So
richtig los ging es dann mit 19/ 20, als ich Zivildienst gemacht habe. Damals
war ich in einer bestimmten Situation: Ich war nach Hamburg gegangen, kannte
dort niemanden, war plötzlich mit dem Krankenhausalltag beschäftigt, mit
sterbenden oder einfach hilflosen Menschen und habe dadurch eines Abends
angefangen, ein Gedicht darüber zu schreiben, wie es mir gerade geht. Das war
der Anfang.
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Björn
Kuhligk
Im Rahmen des Internationalen Bremer
Literaturfestivals „Poetry on the road“ findet wieder ein Literaturworkshop mit
Oberstufenklassen im Wallsaal der Zentralbibliothek statt. Dieses Mal wird ein
bemerkenswerter Lyriker die Veranstaltung leiten.
Der 35-Jährige Björn Kuhligk
brachte 2009 im Berlin Verlag seinen neuesten Gedichtband „Von der Oberfläche
der Erde“ heraus. Dies ist mittlerweile sein fünfter Lyrikband.
Geboren in Berlin, veranstaltete
der junge Autor, neben seiner Arbeit als Buchhändler, Mitte der neunziger Jahre
eine Lesereihe mit dem Titel „Die Schwarzleserey“. Des Weiteren verlegte er mit
Tom Schulz die „edition minotaurus“, und außerdem arbeitete er als Redakteur
der Berliner Zeitung für Prosa und Lyrik „lauter niemand“.
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Literatur in Gedichtform.
Poetik.
Wenige Zeilen, die oft mehr aussagen und zum Denken anregen,
als ein noch so langer Roman.
Björn Kuhligk hat ein ganzes Buch mit ihnen gefüllt und das
– alle, denen Struktur- und Formanalysen von Goethe-Gedichten im
Deutsch-Unterricht schon zu schaffen machen, seien gewarnt - ohne einen
einzigen Reim! Auch die kontinuierliche Verwendung von Satzzeichen scheint der
rücksichtslose Poet kategorisch abzulehnen. Was dabei heraus kommt ist aber
keineswegs ein undurchschaubares Kuddelmuddel, im Gegenteil, seine äußerst
zeitgenössische,
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Unser Interview mit der Festivalleiterin Regina Dyck!
Das aktuelle Programm poetry on the road 2010 gibt es hier.
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